"Unsere Rechte sind nicht verhandelbar – Anne Zerr MdB in Singen"

Mit seiner jüngsten Äußerung zu angeblich „zu vielen Krankheitstagen“ hat CDU-Chef Friedrich Merz erneut eine Debatte losgetreten, die aus gewerkschaftlicher Sicht in die falsche Richtung führt: Beschäftigte unter Generalverdacht zu stellen, statt die Ursachen von Arbeitsverdichtung, Stress und Personalmangel zu benennen. Die wiederkehrenden Forderungen aus der Union nach Einschränkungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Vor diesem Hintergrund kommt Anne Zerr, Bundestagsabgeordnete und Gewerkschaftssekretärin, am Freitag nach Singen, um mit uns über aktuelle arbeitsmarktpolitische Entwicklungen zu sprechen und eine klare Gegenposition zu formulieren.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zentrale Streitpunkte der aktuellen Debatte:

• die Angriffe auf die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und die damit verbundene Gefahr von „krank zur Arbeit“,

• die von der CDU geforderte Verschärfung von Sanktionen im Bürgergeld,

• Pläne zur Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes zulasten des Gesundheitsschutzes,

• sowie eine politische Rhetorik, die Beschäftigte und Erwerbslose gegeneinander ausspielt, statt gute Arbeit und faire Bedingungen in den Fokus zu stellen.

Anne Zerr wird aus ihrer doppelten Perspektive als Parlamentarierin und Gewerkschafterin einordnen, was diese Vorhaben konkret für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeuten – und warum eine starke Interessenvertretung gerade jetzt unverzichtbar ist.

Termin: Freitag, 23.01.

Ort: Singen, St. Markus Kirche

Uhrzeit: 17:30