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„Es reicht – Schluss mit den Kürzungen!“

Die Linke Konstanz ruft zur Kundgebung am Freitag, 10. Juli, um 18 Uhr auf der Marktstätte auf

Die jüngsten Vorschläge zu Einschnitten bei der Alterssicherung, Verschärfungen in der Arbeitsmarktpolitik und Kürzungen im Sozialbereich zeigen deutlich, wohin die Reise gehen soll: Die Kosten gesellschaftlicher Krisen sollen erneut denjenigen aufgebürdet werden, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Gegen den Abbau des Sozialstaats und grundlegender Arbeitnehmer:innenrechte braucht es lauten Widerstand!

Unter dem Motto „Es reicht – Schluss mit den Kürzungen!“ ruft Die Linke Konstanz deshalb gemeinsam mit weiteren Engagierten für Freitag, den 10. Juli, um 18:00 Uhr zu einer Kundgebung auf der Marktstätte auf.

„Während Mieten, Lebensmittelpreise und Energiekosten viele Menschen an ihre Belastungsgrenze bringen, steigen die Vermögen der Superreichen immer weiter. Und in dieserSituation fällt der Regierung vor allem Eins ein: Rentenkürzungen, längere Lebensarbeitszeiten und weitere Einschnitte bei sozialen Leistungen. Das ist absurd“, erklärt  Lars Hofmann, Ko-Sprecher der Linken Konstanz. Die fehlende Lebensrealität von Poliker:innen wie Friedrich Merz zeige sich nicht nur daran, dass er nicht versteht, wie Krankschreibungen funktionieren, sondern auch an der Ignoranz gegenüber den massiven Verteuerungen des Lebens: Lebensmittel, Strom und Wärme, Nebenkosten und und und. „Anstatt das Steuergeld in die Taschen der Kraftstoffkonzerne zu pumpen, braucht es nicht weniger, sondern mehr Investitionen in soziale Sicherheit.“

Die geplanten Kürzungen treffen nicht abstrakte Haushaltszahlen, sondern Rentner:innen, Beschäftigte, Familien, Erwerbslose, Menschen mit Behinderungen und alle, die auf einen funktionierenden Sozialstaat angewiesen sind. Statt soziale Sicherheit auszubauen und so der AfD zumindest ein Standbein zu entziehen, werden Beschäftigte und Leistungsbeziehende gegeneinander ausgespielt. Das spaltet die Gesellschaft, anstatt die tatsächlichen Ursachen wachsender Ungleichheit anzugehen. Die versprochenen Entlastungen kommen den unteren Einkommensschichten kaum zu Gute, dagegen profitieren die Reichen in diesem Land. An die Stelle sozialer und ökonomischer Gerechtigkeit tritt einmal mehr die Umverteilung von unten nach oben.

Auch in Konstanz sind die Folgen einer solchen Politik längst spürbar. Explodierende Wohnkosten, hohe Lebenshaltungskosten und der Personalmangel in sozialen Berufen setzen viele Menschen unter Druck. Wer jetzt bei Rente, Arbeitsmarkt oder sozialer Infrastruktur kürzt, verschärft diese Probleme weiter. Auch die ausbleibende Angleichung des BAFÖGs spiegele diesen Irrsinn, so Hofmann: „Wenn Menschen trotz BAFÖG und Nebenjob nicht über den Runden kommen, können nur noch die Privilegierten studieren. Die soziale Schieflage im Bildungswesen wird immer größer, trotz der wohlfeilen Versprechen der Regierung.“

Die Linke Konstanz fordert stattdessen eine Politik, die soziale Sicherheit stärkt: Gute Löhne, verlässliche Renten, eine armutsfeste soziale Sicherung und Investitionen in Gesundheit, Pflege, Bildung und den öffentlichen Nahverkehr statt weiterer Sparprogramme auf dem Rücken der Mehrheit.

Die Kundgebung richtet sich an alle Menschen, die sich gegen Sozialabbau und für einen starken Sozialstaat einsetzen wollen. Gemeinsam soll ein deutliches Signal an Bundesregierung und Landespolitik gesendet werden: Es reicht – Schluss mit den Kürzungen!

Kundgebung:
„Es reicht – Schluss mit den Kürzungen!“
Freitag, 10. Juli 2026, 18:00 Uhr
Marktstätte, Konstanz

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