Wer Leben rettet, verdient mehr als nur Applaus
Zugunglück bei Riedlingen:
Wer Leben rettet, verdient mehr als nur Applaus.
Trauer und Dank
Mit großer Bestürzung haben wir vom Zugunglück am 27. Juli 2025 nahe Riedlingen erfahren. Drei Menschen verloren ihr Leben, viele wurden verletzt. Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Ein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, die in dieser Ausnahmesituation geholfen haben. Ihr Engagement und ihre Bereitschaft, für andere einzustehen, sind unersetzlich.
Wert des Ehrenamts
Das Unglück zeigt, wie wichtig freiwilliges Engagement ist: Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich oft neben Beruf und Familie engagieren, bilden das Rückgrat unseres Bevölkerungsschutzes. Ohne sie wären solche Einsätze nicht möglich.
Herausforderungen im Ehrenamt . Dank und Urkunden sind zu wenig. Ehrenamtliche tragen nach schweren Einsätzen oft psychische Belastungen, doch Nachsorge und Entschädigungen sind nicht immer ausreichend gesichert. Häufig erschwert Bürokratie den Zugang zu nötigen Hilfen. Die Folge: Viele Engagierte fühlen sich vom Staat alleingelassen.
Für eine nachhaltige Wertschätzung! Ehren- und Hauptamtliche leisten in Krisen Außergewöhnliches – und verdienen mehr als Dank: Sie brauchen langfristige Rückendeckung.
Dafür braucht es:
- Einheitliche finanzielle Absicherung
- Unkomplizierte Verfahren
- Gesetzlich garantierte psychologische Nachsorge für alle Einsatzkräfte
- Rechtssicherheit, Schutz im Beruf
- Bessere Information und Anerkennung
Wir als Partei DIE LINKE solidarisieren uns klar mit den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Hilfsorganisationen: Wer anderen in schwersten Zeiten hilft, dem gebührt mehr als nur einfache Symbolpolitik.
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