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Der Weltfrauentag muss gesetzlicher Feiertag werden Drucken E-Mail
Montag, 08. März 2010
Anlässlich des Weltfrauentages fordert linksjugend ['solid] Konstanz, den internationalen Frauentag zu einem gesetzlichen Feiertag zu erheben. „Der internationale Frauentag ist für uns mehr als ein Jahrestermin, der an fehlende Emanzipation und Diskriminierung erinnert“, erklärt Franziska Stier, Bundessprecherin Linksjugend ['solid], vielmehr geht es darum sich seiner Wurzeln zu bewusst zu werden und sein eigenes sozialistisches und feministisches Profil auf den Prüfstand zu stellen. Die Forderungen Clara Zetkins nach Gleichbehandlung, Mindestlohn, Frieden und Mutter- sowie Kindesschutz sind in Zeiten der Wirtschaftskrise aktueller denn je. Laut Unicef ist allein in Deutschland jedes sechste Kind von Armut bedroht und knapp 30% aller Frauen arbeiten in einem Niedriglohnbereich von dem sie sich nicht selbstständig versorgen können. Frauen verrichten derzeit weltweit 60 Prozent aller anfallenden Arbeit und bekommen nur 10 Prozent aller Löhne gezahlt.
Der 8. März muss noch deutlich weiter in das gesellschaftliche Bewusstsein getragen werden. Er symbolisiert, wie wichtig es ist, weiter für eine Welt einzutreten, in welcher alle Menschen unabhängig ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder sexuellen Orientierung die gleichen unveräußerlichen Rechte und Chancen haben. Er ist auch Sinnbild dafür, dass der Kampf einzelner gesellschaftlicher Gruppen auch immer der Kampf ums Ganze sein muss. Die Ziele der Frauenbewegung können nur verwirklicht werden, wenn diese Ziele für alle Menschen errungen sind.

„Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bessrer Tag.
Die Frauen, die sich wehren, wehren aller Menschen Plag. Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Grossen.
Her mit dem ganzen Leben: Brot und Rosen! Brot und Rosen!“
Letzte Aktualisierung ( Montag, 15. März 2010 )
 
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